Vereinsinformationen 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - ... wir können auch anders!

Jugendgruppe wurde 9. bei der Bayerischen Meisterschaft

10 Schulen trafen sich im Zeidlermuseum in Feucht zur Bayerischen Meisterschaft der Jungimker 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von Links: Alexander Hirschmann-Titz, Obmann für Nachwuchsarbeit im Landesverband, Stefan Hubmann Betreuer des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg, die Jungimker Jannik Bohmann und Carolin Ruppert und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes Stefan Spiegl.

Die Jungimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg haben sich beachtlich geschlagen bei der 5. Bayerischen Meisterschaft der Jungimker im Zeidlermuseum in Feucht. Sie belegten von 10 Mannschaften den 9. Platz. Geprüft wurde ihr Wissen in einem theoretischen Teil mit Fragen zum Scharmverhalten der Honigbienen, über Anatomie bishin zur Zucht. Im praktischen Teil mussten Fehler bei der Etikettierung der Honiggläser gefunden werden, sowie Honig über den Geschmack erkennen. Bayerischer Meister wurde das Maristengymnasium aus Fürstenzell bei Passau. Lesen Sie auch den Bericht unter: Jungimkerwettbewerb 2019

Honigprinzessin zu Gast beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Konrad Hubmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt - herausragende Nachwuchsarbeit

Bild: exb Geehrte und Gratulanten bei der Hauptversammlung des Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit (vorne, von links) Konrad Hubmann, Honig-Prinzessin Doris Grünbauer, Martin Nägele; (hinten, von links) Bürgermeister Michael Göth, Vorsitzender Helmut Heuberger, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Philipp Klughardt, Matthias Hüttner, Klaus Herbst, Gerd Blüchel

Positive Berichte über das Jahr 2018 und Ehrungen, an der Spitze die Ernennung von Konrad Hubmann zum Ehrenmitglied, prägten die Jahresmitgliederversammlung des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg im Bayerischen Hof. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich besonders über den Besuch der bayerischen Honigprinzessin Doris Grünbauer aus der Gemeinde Kohlberg. Sie bekleidet dieses ehrenvolle Amt zwischen 2017 und 2019.

Mit knapp 1000 Bienenvölkern ernteten die Mitglieder des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg 2018 rund 19 Tonnen Honig, teilte Schriftführer Alexander Hirschmann-Titz mit. Mit diesem Ergebnis könne man zufrieden sein, genauso wie mit der Mitgliederentwicklung und den verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen.

Im Frühjahr stand die Übergabe der Wildbienenhotels an den Grundschulen Illschwang und Ammerthal und den Mittelschulen Krötensee und Kümmersbruck an. Beim Weltbienentag im Schulmuseum warben die Imker für mehr Artenvielfalt. Als vollen Erfolg gestaltete sich das Sommerfest bei der Firma Lüdecke, die immer ein offenes Ohr für den Bienenzuchtverein habe. Der Vereinsausflug führte 2018 zur Berufsimkerei Heiser nach Triefenstein. Das Varroa-Tagesseminar im Vogelheim unterstützten Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz sowie die Bienensachverständigen Roland Singer und Konrad Hubmann.

„Die Nachwuchsarbeit des Bienenzuchtvereins ist beispielhaft“, lobte Alexander Hirschmann-Titz. Wie andere bayerische Vereine sei auch er vor einigen Jahren noch von Überalterung geprägt gewesen. Diesem Trend habe er das Konzept des Probe-Imkerns entgegengesetzt. Es habe in der Ausbildungssaison 2018/2019 eine Rekordbeteiligung erreicht. Dabei wurde die mittlerweile 150. Absolventin geehrt. Für 2019 sind bereits 21 Probe-Imker startklar.

Noch enger als bisher soll die Zusammenarbeit mit dem Bienenzuchtverein Amberg gestaltet werden. Zum großartigen Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, bayernweit, aber auch im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Sulzbach-Rosenberg, habe der Bienenzuchtverein beigetragen, unterstrich der Schriftführer.

Es sei sehr wichtig, in der Öffentlichkeit immer wieder darauf hinzuweisen, welche Bedeutung die Bienenzucht für die Gesundheit der Bevölkerung besitze, hob die bayerische Honigprinzessin Doris Grünbauer in einem Grußwort hervor. Besuche bei den Imkervereinen hätten ihr gezeigt, dass das Engagement weit über die Bienenzucht hinausgehe. Lobende Worte hatten auch Bürgermeister Michael Göth und der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Stadtgärtner Klaus Herbst, parat. Die Vernetzung der sechs Ortsvereine im Altlandkreis Sulzbach-Rosenberg, die insgesamt rund 260 Mitglieder mit über 1800 Völkern vertreten, wurde in den letzten Jahren ausgebaut. „In jedes Dorf, ein Bienenvolk“, nannte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Ziel.

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied wurde das jahrzehntelange Engagement von Konrad Hubmann gewürdigt. Die Verdienstnadel des Vereins in Bronze für langjährigen engagierten Einsatz erhielt Kassier Matthias Hüttner. Weiter standen die Ehrungen für 15 Jahre Mitgliedsschaft für Philipp Klughardt, der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz und des Waldvogelschutzvereins auf der Tagesordnung, die durch Gerd Blüchel und Ludwig Herold vertreten waren. Die Urkunde für eine 25-jährige Zweitmitgliedschaft nahm Martin Nägele und für 25-jährige Treue des Obst- und Gartenvereins Klaus Herbst entgegen. „Gold“ wurde Helmut Luber und Günther Vogl für 40-jährige Mitgliedsschaft verliehen.

Eine Reise in den Frühling nach Malta und Sizilien

Die Imker Karin und Dietmar Haar machten mit der Ambruster-Imkerschule eine unvergessliche Reise

Bild: Haar

Das Frühjahr beginnt zeitig auf Malta und Karin und Dietmar Haar, Imker vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg sind dabei. Malta und seine kleineren Schwesterninseln Gozo und Comino liegen südlich von Sizilien mitten im Mittelmeer. Der geographischen Lage ist nicht nur das milde, bienenfreundliche Klima geschuldet, sie bestimmte auch die lange und wechselvolle Geschichte des Archipels. Die ältesten Zeugnisse menschlicher Zivilisation stammen aus der Jungsteinzeit. Valetta, die Hauptstadt der Republik Malta, ist seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und 2018 auch Kulturhauptstadt Europas. Auf der grünen Insel Gozo halten viele Imker immer noch die lokale, der schwarzen Sizilianischen Biene verwandte Rasse.

Auf Gozo wanderten sie über blühende Bienenweiden und besuchten einen Inselwinzer. Auf Malta lernten sie Sammy Cremona kennen, der 1800 Jahre alte Oliven über Stecklinge vermehrt und damit den zwischenzeitlich fast vergessenen Olivenanbau auf den maltesischen Inseln erneut ausbreitet. Der Südosten Siziliens weist viele Verwandtschaften zu Malta auf, wir suchen sie auf dem Acker, in der Küche, Architektur und auf den Kirchen-Altären.

Auf Malta und Gozo gibt es zwei Bienenarten. Apis mellifera ruttneri ist eine Mischung aus afrikanischer schwarzer und westeuropäischer Biene und es gibt die Buckfastbiene. Auf Malta und Gozo gibt es 300 Imker, davon sind 5 Berufsimker. Geimkert wird hauptsächlich in Langstroth-Beuten. Honig wird 3 mal im Jahr geerntet.

Im Herbst gibt es Thymianhonig und Johannisbrotbaumhonig der fast schwarz ist. Die Völker sind nie brutfrei. Auch gibt es dort die Varroamilbe, aber das größte Problem ist das Wasser. Die Sommer sind heiß und trocken und die Völker können dabei verdursten.

Für beide war es eine unvergessliche Reise in ein wildes Land der Bienen von der sie noch lange erzählen werden.

 

Bildergalerie zur Imkerreise

Bild: Haar

7. Bayerisches Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg bekam den Zuschlag zur Aussrichtung

Bild: BZV Sulzbah-Rosenberg

Am Donnerstag den 7.Februar 2019 bekam der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg die Zusage, das 7. Bayerische Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg auszurichten. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich darüber und machte in richtig Stolz. "Es ist für den Verein eine große Ehre und wir werden uns von der besten Seite präsentieren", so Heuberger. Die Veranstaltung findet am 8. November 2020 in der Krötensee-Schule statt. Es werden Imker aus ganz Bayern zu dem Fest erwartet, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Insekten im eigenen Garten retten

Ein unter dem Dach der Freiwilligen-Agentur agierendes Projektteam hat Großes vor. Unbeabsichtigt ruft es parallel zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" dazu auf, persönlich auf das besorgniserregende Insektensterben zu reagieren.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Das Ziel: Jeder Amberger schafft im Garten, auf dem Balkon, dem Firmengelände oder sonst wo einen Quadratmeter neuen Lebensraum für Insekten. Dazu sollen entsprechende größere Aktivitäten der Stadt sowie von Vereinen und Verbänden bei der langfristig angelegten Aktion "Amberg engagiert für Insekten" kommen. Bei einer Veranstaltung im ACC gab es bereits Zusagen.

Hinter dem Projekt stehen Karin Hegen, Beate Mastel und Silvia Schlaugart sowie Catherine Dill, die Leiterin der Freiwilligen-Agentur. In einem Pressetext heißt es: "Insekten fallen nicht etwa dem Klimawandel oder ungünstigen klimatischen Bedingungen zum Opfer, sondern sterben durch den massenhaften Einsatz von Insektiziden. Auch die allmähliche Zerstörung natürlicher Lebensräume stellt eine Gefahr für viele Arten der einheimischen Flora und somit auch für die Insekten dar."

Nicht nur die Tiere würden unter dem Insektenschwund leiden. Auch für Menschen werden die negativen Konsequenzen recht bald spürbar sein. "Weil Blüten verstärkt nicht mehr von Insekten bestäubt werden, muss es mühsam von Menschenhand erfolgen. Als unausweichliche Folge werden die Preise für Obst und Gemüse steigen. In manchen Ländern Asiens muss diese aufwendige Methode bereits praktiziert werden."

"Wichtige Schritte"

Vor Vertretern bereits engagierten Gruppen (Bund Naturschutz, Fischer, Imker, Landesbund für Vogelschutz, Umweltwerkstatt, Landschaftspflegeverband, Luftmuseum, Stadtwerke, Ökobauern, Stadtverwaltung oder Naturpark Hirschwald) unterstrichen die Aktivistinnen, dass jeder etwas gegen das Insektensterben unternehmen könne. "Auch kleine Beiträge sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation. Allein schon die Menschen im eigenen Umfeld auf das Thema aufmerksam zu machen, ist ein wichtiger Schritt", hieß es am Mittwochabend im ACC.

Die Gruppe hat bereits eigene Ideen entwickelt, rief aber im zweiten Teil des Abends die anwesenden potenziellen Mitstreiter auf, weitere Anregungen einzubringen. So schlägt das Projektteam, betreut von der Freiwilligen-Agentur, unter anderem vor, Insektenbotschafter in Kindergärten und Schulen zu senden, eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Stadtgärtnerei anzustreben sowie Fachkräfte aus dem Bereich Forstamt, Stadtplanungsamt oder Friedhofsamt einzubinden. Nach Vorstellungen des Projektteams müssten auch ungenutzte Fläche renaturiert oder Straßenränder insektenfreundlich bepflanzt werden.

Der größte Teil des Projektes werde ehrenamtlich geleistet. Mit einem interaktiven sozialen Netzwerk für Insekten (Blog, Webseite, Facebook) "können wir gemeinsam das hochgesteckte Ziel erreichen", gibt sich das Projektteam zuversichtlich. Wer Ideen und Vorschläge hat, kann diese jederzeit per E-Mail an die Adresse: insektenprojekt(at)amberg.de senden.

Jugendgruppe bei der Bayerischen Meisterschaft 2019

Nachwuchsimker treten am 16. März in Feucht an

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Jannik Bohmann, Maliek Gallitzendörfer und Juliana Gottfried nehmen am 16. März 2019 bei der 5. Bayerischen Meisterschaft im Zeidlermuseum in Feucht teil. Allerdings findet die Teilnahme der Imkerjugend in diesem Jahr noch außer Konkurenz statt, da sie noch keine 13 Jahre alt sind. Bei der Meisterschaft bekommen die Nachwuchsimker theoretische Fragen gestellt und müssen einen Praxiskurs vollziehen. Sie werden sich mit weiteren acht Schulen aus ganz Bayern an diesem Wettbewerb messen. Begleitet werden die Schüler von Stefan Hubmann und Myrian Gallitzendörfer. Alexander Hirschmann-Titz leitet die Meisterschaft als Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung im Landesverband der Bayerischen Imker e.V.

Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit neuen Rekorden

Internetseite bricht alle Rekorde - so erfolgreich wie nie

wir können 2018 mit einem neuen Besucherrekord aufweisen mit unserer Internetseite. So hatten wir 2018 beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg 51145 Besucher mit Insgesamt 215020 Seitenzugriffe und insgesamt 9,52 GB Daten die heruntergeladen wurden. Das sind 11323 mehr Besucher und 108108 mehr Seitenaufrufe als im Vorjahr. Das ergibt einen durchschnittlichen Besucher Schnitt pro Monat von 4212 Besuchern. Das ist in allen Bereichen ein neuer Rekord.