Imkerverein Auerbach

Imkern im Naturschutzgebiet Grubenfelder Leonie mit den Heckrindern - Natur pur

Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

Ab sofort kann das Varroa-Wetter mit der Eingabe der Postleitzahl des Bienenstandortes eingegeben werden und schon sehen Sie das aktuelle Varroa-Wetter und Informationen zu den Behandlungen.

Varroa-Wetter mit Postleitzahl

Rudi Schatz neuer Vorstand beim IV Auerbach

Nach zwölf Jahren im Amt, stellte Christian Roppelt seinen Vorsitz zur Verfügung

Bild:cs Sulzbach-Rosenberg Zeitung - Der neue Vorstand mit Vorsitzendem Rudi Schatz (vierter von links), Schriftführer Stefan Lindenberger (links), David Karl (zweiter von links) und Martin Roppelt (dritter von links) die neuen Beisitzer.

Bei der Neuwahl des Imkervereins Auerbach im Januar gab es einen Führungswechsel. Nach zwölf Jahren an der Spitze stand Christian Roppelt für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger wurde der bisherige Schriftführer Rudi Schatz.

Für den neuen Vorstand Rudi Schatz ist das Amt eine große Herausforderung . Er setzt bereits in seiner neuen Vorstandschaft auf die Jugend und somit wird in der Kassenprüfung die Jugend bereits mit eingebunden.  Andreas Royer, Vorsitzender vom Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg hat Rudi Schatz bereits die volle Unterstützung des Kreisverbandes für den Imkerverein Auerbach zugesichert. So besteht auch für den Auerbacher Imkernachwuchs eine Ausbildungskooperation mit dem Kreisverband Sulzbach-Rosenberg.

Für das laufende Jahr will sich das neue Vorstandsgremium überlegen, eventuell auch wieder mit den Kindergärten zusammenarbeiten.

Die neue Vorstandschaft beim Imkerverein Auerbach setzt sich wie folgt zusammen.

1. Vorstand Rudi Schatz

2. Vorstand Benno Küffner

Schriftführer: Stefan Lindenberger

Kassier: Christian Trenz

Revisor: Martin Roppelt und Hans Heidenreich

Beisitzer: Jakob Fuchs, David Karl, Peter Eckert, Heribert Sier und Josef Böhm.

Die Frühjahrsversammlung 2015

Ehrungen beim Imkerverein Auerbach

Bild: IV Auerbach - von links: Erwin Burger, Vorsitzender vom Imkerverein Auerbach, Christian Roppelt, Stefan Lindenberger, Peter Barth, Josef Böhm, Benedikt Küffner, Fachberater Werner Zwillich.

Schon traditionell werden bei der Frühjahrsversammlung des Imkervereins Auerbach im Gasthaus Hohe Tanne verdiente Mitglieder geehrt. In diesem Jahr konnte Vereinsvorsitzender Christian Roppelt folgende Mitglieder ehren.

Für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit

  • Erwin Köferl
  • Jakob Fuchs
  • Benedikt Küffner

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit

  • Stefan Lindenberger
  • Peter Barth
  • Friedrich Aron

Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit

  • Erwin Beyer
  • Josef Böhm

Christian Roppelt bedankte sich bei den geehrten Mitgliedern für ihre Treue zum Verein, sowie um die wichtige Aufgabe der Bestäubungsleistung und dem Einsatz ihrer Bienen in Auerbach. 

Im Anschluss referierte der staatliche Fachberater Werner Zwillich zum Thema: "Wandern mit Bienen". Die Imker erfuhren viele wichtige Aufgaben die ein Wanderimker beachten muss. Ebenso ging es auch um die Varroabehandlung der "Wander-Bienen".

Imkern mit Zukunft

Imkerverein Auerbach als Gastgeber beim Probeimkertag 2014 des Kreisverbandes

Bild: Andreas Royer - Der Imkernachwuchs beim Probeimkertag des Kreisverbandes in Auerbach mit Vorsitzenden Christian Roppelt vom Imkerverein Auerbach ( zweiter von links) und Bienenfachwart Alexander Titz ( rechts )

Am Freitag den 21. Februar 2014 traf sich der Imkernachwuchs mit deren Betreuer und Vorständen zum Probeimkertag des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Vorsitzender und Gastgeber Christian Roppelt vom Imkerverein Auerbach sprach hier von einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Kreisverband und der Initiative zur Nachwuchsförderung. Kreisvorsitzender Andreas Royer betonte die Wichtigkeit für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung und wies auf die Bedeutung der Bestäubungsleistung unserer Bienen hin. "Die Aktion des Kreisverbandes, "In jedes Dorf ein  Bienenvolk" kann nur über eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit verwirklicht werden", so der Kreisvorsitzende Andreas Royer.

Anschließend informierte Bienenfachwart Alexander Titz die Vorstände und Betreuer der Ortsvereine über die aktuellen Änderungen zur Förderung des Projektes "Imkern auf Probe", dass auch in diesem Jahr wieder durch den Freistaat Bayern gefördert wird. Auch Schulprojekte werden in Bayern mit einer Förderung von 300 Euro pro Schuljahr weiterhin unterstützt. Voraussetzung hierfür ist ein Bienenvolk an der Schule und regelmäßig stattfindende Kurse. Die Schulprojekte im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg werden ab dem neuen Schuljahr von Roland Heurig vom Imkerverein Jura-Högen als neuer Projektleiter betreut. Mit einem abschließenden Filmbeitrag über die faszinierende Welt der Bienen erhielten die Nachwuchsimker noch eine kleine Einstimmung für ihr neues Abenteuer. Der nächste Probeimkertag des Kreisverbandes findet 2015 beim Imkerverein Illschwang-Birgland statt.

Imkern in Auerbach bedeutet, imkern mit der Geschichte

Der Veldensteiner Forst

Wir schreiben das Jahr 1350, die Epoche der Zeidlerei. Zu dieser Zeit gehörte der Veldensteiner Forst, neben dem Nürnberger Reichswald, zu den besten Bienenzuchtgebieten. Die Mischwälder des Mittelalters, hatten viele honigreiche Fichten und Tannen, mit vielen Saalweiden, Schwarz - und Preiselbeeren, den Seidelbast sowie ausgedehnte Heideflächen.  

Im Jahre 1360 erfolgte die von Kaiser Karl IV. veranlaßte Teilung des Veldensteiner Forstes, dessen östliche Hälfte um 1400 in den Besitz der Wittelsbacher überging. Diese Teilung hatte man aber nicht auf die weit ineinander greifenden Zeidelweiden bezogen; der Forst konnte sowohl den bambergischen wie auch den baierischen Breitensteiner und Egloffsteiner (1410-1468) Wald benützen.

Die vier Besitzermächte des Waldes einigten sich in der Weise, dass der jährlich von den Zeidlern abzuliefernde Honig  in vier gleiche Teile geteilt wurde, wovon je einer dem Herzog von Pfalz-Baiern, das heißt  dem Landschreiber zu Auerbach; dem Bischof von Bamberg, vielmehr für ihn dem Forstmeister zu Neuhaus; den Herren zu Breitenstein und von Egloffstein zukam. Diese Verteilung wurde jedes Jahr um Martini vorgenommen, wo sich die Zeidler mit ihrem Ertrag einfinden mussten.

Um 1500 gab es in den Ämtern Auerbach und Eschenbach 22 Zeidler, davon fünf in Auerbach, vier in Eschenbach, drei zu Neuhaus, zwei in Heinersreuth, je einen in Krottensee, Bernsreuth, Namsreuth, Kürmreuth, Oberreinbach, Trebendorf, Lindenhart und zu den Hütten. 

Weitere Infos unter: Die Anfänge der Zeidlerei in Bayern

Das Kloster Michelfeld

Das ehemalige Benediktinerkloster Michelfeld, im gleichnamigen Ortsteil von Auerbach, hatte einst für die Gegend eine sehr große Bedeutung. Bischof Otto hatte die Befugnis erteilt im gesamten Bamberger Walde Bienenstöcke aufzustellen. So kam es, dass in Auerbach eine wichtige Bedeutung der Zeidlerei zur Wachsherstellung für das Kloster erteilt wurde. 

In der Urkunde heißt es: "faciendes utilitas apium ubique in nemore lagam licentiam dedimus", das heißt: "Zur Anbringung von Bienenwohnungen haben wir überall im Wald Erlaubnis gegeben."  

Imkern auf Probe 2017 in Auerbach

Auch in diesem Jahr bietet der Imkerverein Auerbach wieder das "Imkern auf Probe" an. Interessierte Natur- und Bienenfreunde können sich direkt unter Kontakt oder beim Vereinsvorsitzenden Rudi Schatz unter: 09643/3832 oder per Mail unter: schatz-michelfeld(at)t-online.de 

Broschüre Imkern auf Probe 

Imkerverein Auerbach beteiligt sich mit der Stadt am "Netzwerk Blühende Landschaft"

Die Stadt Auerbach beteiligt sich seit kurzem an der Aktion "Netzwerk Blühende Landschaft" und hat dazu drei Versuchsfelder angelegt. Bürgermeister Joachim Neuß inspizierte am Donnerstag zusammen mit Mitgliedern des Imkervereins die Blumenfelder am Rande des Neubaugebiets Am Speckbach.

Die üppigen Blumenwiesen auf denen Wildblumen und Sonnenblumen ungehindert wachsen können, wurden auf Anregung der Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen und nicht zuletzt vom Imkerverein Auerbach angeregt. Dass die Imker ein großes Interesse an einen derartigen Garten Eden haben, zeigt schon den Sinn und Zweck dieser bewusst gesäten Anlagen: Nahrung für die Honigbienen aber auch anderer Insekten wie Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge. 

Die Veitshöchheimer Bienenweide