Herzlich Willkommen beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Schulprojekte beim Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Aktuelle Informationen vom Imker-Kreisverband

Jahrestermine 2017

Ab sofort sind die Jahrestermine des Imker-Kreisverbandes sowie des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg zum Herunterladen vorhanden.

Die Schulungstermine 2017

Ab sofort gibt es auch einen Schulungskatalog für die Imker im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg. Sie können sich hier immer aktuell über wichtige Schulungstermine informieren.

Der Schulungskatalog 2017

Fachtagungen und Lehrgänge 2017 in Aschach

Ab sofort ist der neue Terminplan der Schulungen in Aschach zum Herunterladen.

Imkerschule Termine

Das Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

Ab sofort können Sie beim Abrufen des Varroa-Wetters, einfach die Postleitzahl Ihres Bienenstandortes eingeben und schon sehen Sie die aktuellen Behandlungshinweise.

Varroa-Wetter mit Postleitzahl

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Sommerfest in Haar

Der Imkerverein Illschwang-Birgland feiert das Sommerfest mit den Imkern

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Beim Sommerfest des Imkervereins Illschwang-Birgland konnte der Vorsitzende Günther Mertel wieder zahlreiche Gäste begrüßen. Als Gastredner war der Bienenfachwart Alexander Titz eingeladen, der die Imker über die Spätsommerpflege und die anstehende Varroabehandlung informierte. Lesen Sie den Bericht unter: Imkerverein Illschwang-Birgland

Die Varroarunde im Juni 2017

Imker wurden über die Behandlungspflicht informiert

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Imker-Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte alle Teilnehmer der Varroarunde 2017 und machte nochmals über die Wichtigkeit dieses "runden Tisches" aufmerksam und dies zeigte auch das Interesse der Ortsvorsitzenden und deren Vertreter.

Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz zeigte sich erfreut über die positive Zusammenarbeit mit den Imkervereinen. Der gemeinsame Behandlungszeitpunkt zur Varroabehandlung wurde für den 24.7. bis 10.8.17 festgelegt. Die Imker erhalten wieder ein Schreiben vom Veterinäramt über diesen Termin und werden auch über die Behandlungspflicht informiert.

Dr. Werner Pilz mach auch nochmals über das Faulbrutmonitoring aufmerksam und informierte die Vorsitzenden der Imkervereine über die Teilnahme. Die gemeinsame Futterkranzprobe wurde hier für Mitte September noch vor dem Einfüttern festgelegt. Das einsammeln und versenden der Proben an den Tiergesundheitsdienst obliegt der Ortsvereine.

Volle Hütte am Ossinger

Imker des Kreisverbandes treffen sich auf der Ossingerhütte

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Beim Imkertreffen in diesem Jahr, war in der Ossingerhütte volles Haus. Der Hausherr vom Imkerverein Köngistein, Günther Haller begrüßte die Imker recht herzlich und wünschte allen einen schönen Abend. Der 2. Kreisvorsitzende Helmut Heuberger informierte noch kurz die Imker über die zukünftige Verteilung der Varroamittel.

25 Jahre Bauernmarkt in Amberg

Imker stellen ihre neue Honigbroschüre vor

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Gäste bei der Bauernmarktfeier mit Oberbürgermeister Michael Cerny (4.von rechts)

Nach 10 Jahren wurde jetzt die neue Honigbroschüre beim Bauernmarkt in Amberg vorgestellt. Das Amberg-Sulzbacher Land und die Stadt Amberg feierten 25 Jahre Bauernmarkt in Amberg. Bei dieser Gelegenheit wurde die neue Honigbroschüre der Kreisverbände Amberg und Sulzbach-Rosenberg vorgestellt. "Honig aus der Region für die Region", dass ist der Leitspruch der neuen Broschüre. Ausgelegt wird die Broschüre in den jeweiligen Rathäusern und Geschäften.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die neue Honigbroschüre

Imker bekommen mehr Geld

Zuschüsse für Medikamente und Dispenser

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Dispenser werden gefördert

Weil ab 2017 die EU-Förderung wegfällt, gewährt der Landkreis den Imker-Kreisverbänden Amberg und Sulzbach-Rosenberg einen höheren Zuschuss für Bienenarzneimittel und Dispenser/Verdunster (für Ameisensäure zur Varroabekämpfung). Der Kreisausschuss stimmte für einen Zuschuss in Höhe von zwei Euro pro Applikator (was rund 600 Euro insgesamt hinauslaufen dürfte) sowie für einen von 25 auf 50 Prozent gesteigerten jährlichen Zuschuss für die Behandlungsmittel (dann rund 5000 Euro). Außerdem soll zusammen mit der Stadt Amberg die Neuauflage der Broschüre "Honig aus dem Amberg-Sulzbacher-Land" finanziert werden.

Unverzichtbar und trickreich

Dr. Pia Aumeier als Gastreferentin in Sulzbach-Rosenberg

Bild: gf -Bürgermeister Michael Götz, Bienenfachwart Alexander Titz, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Referentin Dr. Pia Aumeier und 2. Kreisvorsitzender Helmut Heuberger (von links) verwiesen auf die Bedeutung der Imkerei.

Im ehemaligen Kino Capitol versammelten sich rund 100 Gäste beim Imkertag des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Vorsitzender Andreas Royer freute sich zunächst über die Vertreter von vielen befreundeten Organisationen die sich gemeinsam mit den Imkern für eine lebenswerte Umwelt einsetzen. Detaillierte Hinweise auf die Gefährdungen, denen alle bestäubenden Insekten ausgesetzt sind, rundeten das Impulsreferat ab. 

Bürgermeister Michael Göth sprach den Imkern  auch im Namen von Landrat Richard Reisinger, Lob für ihren Einsatz aus. Besonders würdigte er dabei die Schulbienenprojekte, die Nachwuchsausbildung, die enge Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei und den neu angelegten Bienenwald mit bayernweiter Leuchtturmfunktion. 

Im Mittelpunkt stand der Hauptvortrag von Dr. Pia Aumeier. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Verhaltensbiologie an der Ruhr-Universität-Bochum und lässt  ihre Bienen - mehr als 600 Völker betreut sie - im botanischen Garten fliegen. "Wer Bienenhält, wirft einen Blick über den Tellerrand und sieht die Welt mit anderen Augen", so Aumeier. Plötzlich  spritzen die Leute kein Gift mehr in den Gärten, ließen Unkraut wachsen und blühen und verlören die Angst vor Insekten, so die Erfahrung der Biologin. Ihr persönliches Fazit:"Bienen sind grandios. Sie anzufassen, ihre Wärme zu spüren und ihr Summen zu hören, ist ein erhebendes Gefühlt." In ihrem Vortrag "Einsam oder gemeinsam, Blütenökologie und Bestäubertätigkeit von Honigbiene und Co." schilderte sie emotional die Bestäubertätigkeit der Bienen aus eigener Sichtweise.

"Honigbienen retten nicht die Welt", so eine persönliche These von Pia Aumeier. Weltweit betreffe die Bestäuberleistung  von Honigbienen nur acht Prozent. Mit über 80 Prozent seien die Käfer die häufigsten Bestäuber. "Eigentlich ist die Beziehung zwischen Bienen und Blumen recht gleichberechtigt auf Geben und Nehmen ausgerichtet. Klappt aber nicht immer. Bei manchen Blumen wie der Indianernessel bestäube  die Biene nicht, sondern klaut Nektar, indem sie ein Loch in den Blütensatz bohrt, um Nektar zu schlecken. So kommt man auch mit kurzer Zunge an den Nektar langer Blüten. Leider geraten sie nicht in die Nähe von Narben und Staubblätter die Blüte wird nicht bestäubt - Nektarraub nennt man das. Oder: Das gewaltsame Aneignen von Nektar durch Zerstören von Pflanzenteilen. Nun soll man nicht mit dem Finger auf andere zeigen, aber die pummeligen Hummeln sind auf ähnliche Weise noch größere Räuber", bekannte die Rednerin.

Am Ende gab es noch ausführliche Information der Biologin zur Varroabehandlung, bei der sich die Imker rege beteiligten. "Wir können eine modulare Betriebsweise empfehlen, mit der akkurater Durchführung Völkerverluste Schnee von gestern sind", resümierte die Referentin.

Schulungs-CD des LVBI "Generation 21 - Imkern mit Zukunft"

Ab September über die Geschäftsstelle des LVBI erhältlich

Bild: A.Titz

Ab September 2015 ist die Schulungs-CD "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" erhältlich. Erstellt wurde sie von Alexander Titz, Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung der Imker im Landesverband der Bayerischen Imker e.V. Sie ist für die Betreuer und Ausbilder in den bayerischen Imkervereinen gedacht.

Erhältlich ist die CD beim Bayerischen Imkertag 2015 in Aschaffenburg oder über die Geschäftsstelle des LVBI für einen Preis von 3,50 Euro. Sie enthält Power-Point-Vorlagen zu verschiedenen Schulungsthemen sowie Tipps und Informationen zur Nachwuchsausbildung.

Die Geschäftsstelle des LVBI

 

Michael Hüttner wurde Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes

Hohe Auszeichnung für Michael Hüttner im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Michael Hüttner, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Gertrud Hüttner, Bürgermeister Michael Göth und Helmut Heuberger, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg am 14. Dezember im Bayerischen Hof in Sulzbach-Rosenberg, erhielt Michael Hüttner die Auszeichnung als Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Für Michael Hüttner war diese Auszeichnung schon etwas überraschend, doch der Kreisvorsitzende Andreas Royer sah es jetzt als richtigen Zeitpunkt den langjährigen Vorgänger seines Amtes zu würdigen. 

In seiner Laudatio erwähnte unter anderem Andreas Royer auch die Arbeit des ehemaligen Kreisvorsitzenden und bezeichnete sie als Grundstein für die jetzige positive Entwicklung und den damit verbundenen Erfolge der Ortsvereine innerhalb des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg.

Am 8. März 1986 übernahm Michael Hüttner das Amt als Kreisvorsitzenden und führte 22 Jahre die Imker im Kreisverband mit ihren Ortsvereinen Neukirchen-Holnstein, Auerbach, Jura-Högen, Königstein, Illschwang-Birgland und Sulzbach-Rosenberg. In diesen Jahren betreuten die Imker noch mehr als 3000 Bienenvölker innerhalb des Kreisverbandes. Für Michael Hüttner oft keine leichte Aufgabe, denn auch schon in diesen Jahren hatten die Imker ihre Probleme mit den verschiedenen Bienenkrankheiten. Aber auch für die Sorgen und Nöten der Imker, stand bei Michael Hüttner im eine Tür offen und jeder Imker bekam von ihm immer die volle Unterstützung. Ebenso stand auch die Nachwuchsarbeit bei ihm im Vordergrund und begleitete auch so manches Schulprojekt. Diese Einstellung von Michael Hüttner war eigentlich in der Zeit schon revolutionierend und der Grundstein für die heutige Arbeit in den Imkervereinen. 

Zum Schluss bekam Michael Hüttner zahlreiche Glückwünsche wie von Bürgermeister Michael Göth, sowie von den Orstvorsitzenden des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg und vielen Gästen. Für Gertrud Hüttner überreichte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Dankeschön noch einen Blumenstrauß.  

In jedes Dorf ein Bienenvolk

Eine Initiative der Imker im Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Durch den stetigen Rückgang der Bienenvölker ist die flächendeckende Bestäubung nicht mehr gewährleistet und es kommt in den letzten Jahren verstärkt zu Ernteminderungen. Bis vor zwei, drei Generationen war das Vorkommen der Honigbiene und somit ihre Dienste an der Allgemeinheit selbstverständlich. Auf den Dörfern gab es mindestens einen Imker. Bienenhäuser gehörten allerorten zum ländlichen Erscheinungsbild.

Mittlerweile sank in Bayern aber die Zahl der Bienenvölker vom Jahr 2000 bis 2009 von 296.000 auf 162.000. Ein so vehementer Rückgang der Hauptbestäuber in unserem Ökosystem hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenwelt. 

Wie können Sie die Aktion der Imker unterstützen?

  • Grundstücke melden, auf denen Bienenhaltung möglich ist.
  • Mit den örtlichen Imkervereinen Kontakt aufnehmen.
  • Für artenreiche Blühflächen sorgen.
  • Angesprochen sind: Landwirte, Gemeinden, Privatpersonen und Vereine.
  • Mit Obst- und Gartenbauvereinen kooperieren.
  • Jährliche Bilanz, Veränderungen in der Natur registrieren.
  • Eine Veranstaltung pro Jahr mit dem Bürgermeister, bei der die Situation der Honigbienen in den Dörfern der Gemeinde im Mittelpunkt steht.

Melden Sie sich bei uns unter: Kontakt oder direkt beim Kreisvorsitzenden Andreas Royer unter:  andreas.royer(at)zeitung.org

 

Der Film - Die richtige Oxalsäurebehandlung

Der Film informiert über die richtige Oxalsäureanwendung.

Mehr Informationen unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart

Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln

Seit 24.09.2001 ist die Verordnung zur Änderung über Nachweispflichten für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren ( Bienen ) bestimmt sind und zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken in Kraft getreten.

Die Ortsvorstände können das Bestandsbuch ab sofort für Ihre Imker herunterladen. Mehr Informationen dazu unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart